Konflikte vermeiden oder Konflikte bearbeiten?

Eine Vielfalt der Persönlichkeiten im Team führt zu einem höheren Leistungspotential, aber auch zu einem höheren Konfliktpotential.
Doch einer der wichtigsten Faktoren liegt in der üblichen Art der Kommunikation, aber auch im erlernten Konfliktverhalten der beteiligten Personen.

Dadurch stellt sich die betriebliche Situation zumeist folgendermaßen dar:

Für ein Projekt, ein Problem, einen zwischenmenschlichen Konflikt im Unternehmen wird eine Lösung gesucht.
Der/die Beteiligte A hat eine Lösungsidee. Der/die Beteiligte B hat ebenfalls eine Idee. Passen diese Lösungswege zusammen, steht der Lösung nichts mehr im Wege.

Passen demgegenüber die jeweiligen Lösungsvorschläge jedoch nicht zusammen, besteht die Gefahr eines Konfliktes. Eine gemeinsame Lösung ist demnach nicht in Sicht. Wenn isch dieser Konflikt ausweitet und ganze Abteilungen erfasst, schadet es der Produktivität und die besten Mitarbeiter werden abwandern. Das Unternehmen ist als Arbeitgeber nicht mehr so gefragt und es werden sich nur mehr wenige potentielle Arbeitnehmer um eine Stelle bemühen.

Wie Sie der Grafik entnehmen können, besteht für die Wahrscheinlichkeit eines Konfliktes das Verhältnis 2:1
Mediationsquadrat-Web

Durch das mediative Konfliktmanagement wird der Spielraum erweitert und die Chancen auf einvernehmliche Lösungen deutlich erhöht.
Durch die Zukunftsorientierung des Verfahrens wird die Gefahr eines neuerlichen Konflikts gemindert. Ganz im Gegenteil, durch die neuen Zugänge der Teilnehmer wird die Kommunikation verbessert, missverständliche Aussagen werden besser hinterfragt und die Zufriedenheit am Arbeitsplatz steigt. Das erhöht die Produktivität und den Ruf des Unternehmens. Ein Unternehmen mit einem guten Ruf ist als Arbeitgeber begehrt und kann sich seine Mitarbeiter besser aussuchen.

Wobei das Quadrat der unbekannten Lösungswege eigentlich unendlich groß sein könnte.

Konstruktives Konfliktverhalten ist erlernbar.

Konfliktvermeidungsstrategien sind in der Regel kontraproduktiv, weil sich damit die Konflikt nicht auflösen, sondern lediglich stapeln. Aus diesem Grund ist ein gut aufgearbeiteter Konflikt ein Lernprozess und Vorbild für die Zukunft.

Nur gut aufgearbeitete Konflikte bieten die Chance schwerwiegende Folgen in der Zukunft zu verhindern.

 

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