„Wer bin ich? Was hat das alles mit mir zu tun?“

Häufig stellen Jugendliche alles – und vor allem sich selbst – sowie ihren Wert in der Gesellschaft in Frage. Stürmen in dieser Zeit doch viele neue äußere Eindrücke und innere Erlebenswelten auf sie herein. Werte, die alles was sie bisher gelernt haben, ins Gegenteil verkehren oder doch weitgehend in Frage stellen. Dazu der Reiz des Verbotenen, oder die Dinge, für die sie bisher zu „klein“ waren, stehen ihnen jetzt plötzlich offen. Dazu gesellt sich der „ganz normale Rebellionsgeist der Jugend“, den jede Generation für sich neu entdeckt und andere Zeichen setzt. Da wir aber in einer offenen Gesellschaft leben, müssen die Jugendlichen manchmal sehr weit gehen um diesen Rebellionsgeist auch nach außen demonstrieren zu können. Das hat manchmal zur Folge, dass sie bereits an die Grenzen der Legalität stoßen oder diese sogar überschreiten.

Ein Beispiel dazu: In meiner Generation (Anfang der 70er) genügten schon lange Haare, Kleidung im Hippie- oder Rockerkult und dazu laute Musik um die „Alten“ aufzuregen. Alle diese Modererscheinungen holen heute keinen sprichwörtlichen „Hund hinter dem Ofen“ hervor, erregen keinen Anstoß. Da ist es nur zu logisch, dass Jugendliche zu drastischeren Mitteln, wie weithin sichtbare Tatoos und Piercings greifen. Dass selbst diese Signale schon wieder alltäglich werden, erkennt man daran, dass bereits Branding und Cutting in der Szene auftauchen. Den jungen Menschen klar zu machen, dass sich diese Dinge – im Gegensatz zu unserer Jugendkultur – nur sehr schwer rückgängig machen lassen, ist ein schwieriges Unterfangen. Dazu kommt, dass die Medien sowie die Mode- und die Kulturszene in diesem Bereich den Unterschied von Berufs- und Freizeitkultur unzureichend trennen.

 

Erste ernstzunehmende Liebe

Das ist auch das Alter in dem die Heranwachsenden mit dem Menschen, in den sie sich verliebt haben, ein weitreichendes Leben mit eigener Familie und Nachwuchs vorstellen können.  Dass diese Wünsche und Pläne, den Vorstellungen der Eltern und den Erfordernissen des Berufslebens entgegenstehen, erzeugt Unzufriedenheit und Unsicherheit bei allen Beteiligten. Ausgleichende Gespräche und zielgerichtetes Coaching kann die Situation klären und ausgleichen.

 

Verlockungen und Gefahren

Keine Generation zuvor war derart vielfältigen Verlockungen und Risken ausgesetzt. Aber auch selten so einem engen gesellschaftlichen Korsett. Die weit gesteckten Freiheiten enden aber abrupt an einer harten, unnachgiebigen Grenze, mit unangenehmen Folgen. Diese Folgen belasten die Familien genauso wie die betroffenen Jugendlichen. Hier kommen einmal mehr meine höchst unterschiedlichen Quellberufe und Ausbildungen zu tragen, um eine rasche und weitreichende Hilfe anbieten zu können.

 

„Ich geh doch zu keinem Psycho!“

Diese oder ähnliche Aussagen sind bei Jugendlichen häufig anzutreffen. Der Vorteil der Beratung bei 3GESPRÄCH liegt am niederschwelligen Eintritt. Zu einem Berater oder Coach gehen auch Manager und Spitzensportler. Natürlich ist Beratung keine Psychotherapie und kann diese nicht ersetzen, aber manchmal ergänzen. Und wenn der Fall einer seelischen Erkrankung naheliegt, kann die Beratung den Weg zu einer Therapie begleiten. Etwa wie der Hausarzt, der in leichten Fällen Hausmittel oder Aspirin empfiehlt, oder aber in unklaren Fällen zum Facharzt überweist.

Themen die bei Jugendlichen häufig vorkommen:

  • Liebe und Sexualität (Von der sexuellen Ausrichtung bis zum Liebeskummer)
  • Selbstwertgefühl (von der Schüchternheit bis zu Kontaktproblemen)
  • Freunde (keine, zu viele, Gruppendruck)
  • Suchtgefahren (Drogen und Alkohol ebenso wie Computerspiele, Facebook, etc.)
  • Mobbing
  • Generationenkonflikte
  • Interkulturelle Konflikte
  • Konflikte mit den Behörden (häufig: polizeiliche Anzeigen)

Das kann selbstverständlich nur eine Übersicht und Beispiele für häufig vorkommende Themen sein. Rufen Sie mich an und wir klären, wie ich Ihnen helfen kann.

Natürlich kannst auch Du, als betroffener Jugendlicher, mich anrufen und wir werden gemeinsam einen Weg suchen, Deine Eltern von Deinem Wunsch und dem Bedürfnis einer Beratung zu überzeugen.